Altes Gebäude der Herz-Jesu-Kita wird abgerissen

Heiko Kaiser

Vor dem Abriss: Spätestens in der kommenden Woche wird das alte Kita-Gebäude verschwunden sein. - © Max Maschmann
Vor dem Abriss: Spätestens in der kommenden Woche wird das alte Kita-Gebäude verschwunden sein. (© Max Maschmann)

Halle. Die Tage des alten Gebäudes der Herz-Jesu-Kita sind gezählt. In den nächsten Tagen soll mit dem Abriss begonnen werden. Auf der Fläche wird anschließend das neue Außenspielgelände entstehen.

Ende September sind die 55 Kinder und elf Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte in das neue Gebäude eingezogen. „Der Abriss des alten Gebäudes ist für Oktober geplant", hatte Hans Georg-Schütte vom Kirchenvorstand damals im Rahmen der Kita-Vorstellung angekündigt. Dass das Haus noch immer steht, ist kein Widerspruch.

„Wir sind voll im Zeitplan", erklärte Heidi Bertram vom Träger Katholische Kindertageseinrichtungen Minden-Ravensberg-Lippe GmbH. Tatsächlich haben die vorbereitenden Arbeiten am 24. Oktober mit einem Ortstermin begonnen, an dem unter anderem der Architekt und ein Mitarbeiter des beauftragten Abbruchunternehmens teilgenommen haben. Daraufhin wurde ein Zehn-Punkte-Plan erstellt, der inzwischen weitgehend abgearbeitet worden ist. Dabei mussten unter anderem Versorgungsleitungen gesichert, die Baustelle umzäunt und eine Absenkung des Bürgersteiges vorgenommen werden. Zudem wurden Container zur Vorsortierung des Abbruchmaterials bereitgestellt und eine Abbruchgenehmigung eingeholt.

„Inzwischen ist das Gebäude vollständig entkernt", sagt Heidi Bertram. Derzeit warte man noch auf einen statischen Nachweis des Architekten. Wenn der vorliege, werde man mit dem Maschinenabbruch beginnen.

Das wird, sollte das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen, spätestens in der kommenden Woche geschehen. Abbruchbirne und Bagger stehen bereits auf Abruf, um einen Schlusspunkt hinter der Geschichte des alten Kita-Gebäudes zu setzen.

Das neue Außenspielgelände wird im Frühjahr fertiggestellt sein. Darüber werden natürlich vor allem die Kinder, aber auch die Kita-Mitarbeiterinnen froh sein. In den zurückliegenden Monaten der Bauarbeiten mussten sie sich mit begrenzten Außenspielmöglichkeiten arrangieren und teilweise auf benachbarte Spielplätze ausweichen.

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