Michael Koch wird neuer UWG-Vorsitzender

Herbert Gontek

Ins zweite Glied: Zehn Jahre spielten Manfred Stockhecke und Inge Böhm als Vorsitzende der UWG Halle die erste Geige. Jetzt arbeiten sie aus der zweiten Reihe mit. Zum Abschied gab es Blumen und ein dickes Dankeschön. - © Foto: H. Gontek
Ins zweite Glied: Zehn Jahre spielten Manfred Stockhecke und Inge Böhm als Vorsitzende der UWG Halle die erste Geige. Jetzt arbeiten sie aus der zweiten Reihe mit. Zum Abschied gab es Blumen und ein dickes Dankeschön. (© Foto: H. Gontek)
Der neue Vorstand: Schriftführerin Karin Kozlowski (von links), Kassierer Maik Hünninghaus, der neue Vorsitzende Michael Koch, Fraktionssprecher Karl-Heinz Wöstmann, Beisitzerin Anja Pohlmann und der Zweite Vorsitzende Manfred Stockhecke. Fotos: Herbert Gontek - © Herbert Gontek, HK
Der neue Vorstand: Schriftführerin Karin Kozlowski (von links), Kassierer Maik Hünninghaus, der neue Vorsitzende Michael Koch, Fraktionssprecher Karl-Heinz Wöstmann, Beisitzerin Anja Pohlmann und der Zweite Vorsitzende Manfred Stockhecke. Fotos: Herbert Gontek (© Herbert Gontek, HK)

Halle. „Die Mitglieder der UWG-Fraktion im Haller Stadtrat entscheiden in der Sache und ohne Fraktionszwang. Das macht uns aus. Und dabei schauen wir weder zur CDU noch zur SPD", sagte Fraktionschef Karl-Heinz Wöstmann
auf der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Landhotel Jäckel. Nach zehn Jahren guter Zusammenarbeit traten Manfred Stockhecke und Inge Böhm nicht mehr gemeinsam für den Vorsitz der politischen Gemeinschaft an. Böhm trat zurück ins Glied, Stockhecke bewarb sich nur noch für den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden. Neuer Vorsitzender ist nun Michael Koch.

„Wir sind den Weg der Vernunft gegangen"

Manfred Stockhecke, der seit kurzem in Ruhestand lebende Polizist und Verkehrserzieher, und Inge Böhm wollen etwas kürzertreten, aber natürlich der UWG treu bleiben. „Die UWG
ohne Manfred Stockhecke, das kann ich mir nicht vorstellen", sagte der neue Vorsitzende Michael Koch. Dasselbe gelte für Inge Böhm. Beide seien von Beginn an dabei gewesen, unterstrich Koch. Koch versprach den UWG-Mitgliedern, die bewährte Art des Umgangs weiter zu pflegen: „Bei uns kann jeder in der Fraktionssitzung seine sachliche Position darstellen, ohne unsachlich angegangen zu werden. Ich habe das immer sehr genossen, wenn die Meinung des anderen respektiert wurde und das soll so bleiben. "Zuvor hatte Karl-Heinz Wöstmann als Fraktionschef die wichtigsten politischen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate kommentiert und erläutert.

Wöstmann machte deutlich, dass es die UWG gewesen sei, die von Beginn den rückwirkenden Erschließungsberechnung für die Straßenbeleuchtung abgelehnt habe. „Wir sind da gleich den Weg der Vernunft gegangen", fügte er hinzu. Da die UWG keine Partei, sondern ein politischer Verein ist, bekommt sie keine Wahlkampfunterstützung. Das wurde bei der Vorlage des Kassenberichtes durch Maik Hünninghaus deutlich. Dort schlummert ein hübsches Sümmchen, wie sich herausstellte, das die Rücklage für den kommenden Wahlkampf bildet. Das Geld spenden im Wesentlichen die
UWG-Ratsvertreter mit einer Abgabe von 20 Prozent von ihren Sitzung- und Aufsichtsratsaufwendungen.

Gut angenommen werde von den Bürger die seit Anfang des Jahres von Merlin Engel gepflegte Internetseite. Auch für das kommende Jahr erwarte die Fraktion viele interessante Themen im Rat, hieß es auf der Versammlung.

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