Storck-Erweiterung: Stadt erwartet Antrag des Süßwarenherstellers

Heiko Kaiser

Hier will Storck erweitern. - © Jens Keßler/www.JK-Luftbilder.de
Hier will Storck erweitern. (© Jens Keßler/www.JK-Luftbilder.de)

Halle. Eigentlich stand der Beratungspunkt auf der Tagesordnung des nicht öffentlichen Teils. Doch Karl-Heinz Wöstmann (UWG) hielt das Thema angesichts der inzwischen entstandenen Diskussionen unter Anliegern und in der Haller Bevölkerung für so wichtig, dass er im Haupt- und Finanzausschuss der Verwaltung die Frage nach dem Stand der Storck-Erweiterungspläne stellte. Bauamtsleiter Jürgen Keil betonte in seiner Antwort, dass derzeit noch kein Antrag des Unternehmens vorliege. Erst wenn das geschehen sei, könne die Stadt in Aktion treten, um wiederum einen Antrag auf Änderung des Regionalplans zu stellen.

Bislang seien in ersten Gesprächen mit dem Unternehmen Prüfungspunkte, die sich bei einer Betriebserweiterung ergeben würden, aus fachlicher Sicht zusammengetragen worden. Keil nannte als Beispiele Gutachten zu Emissionen sowie Flora und Fauna. Zu klären seien auch Fragestellungen um den Lauf des Laibachs und die Erschließung südlich der A33, falls Storck, wie vom Unternehmen gewünscht, den Paulinenweg übernehme.

„Ich gehe davon aus, dass uns ein Antrag von Storck erreichen wird und er in der nächsten, spätestens übernächsten Sitzung des Hauptausschusses, beraten werden kann", erklärte Keil und fügte hinzu: „Ich finde, es ist eine tolle Nachricht, dass ein international agierendes Unternehmen wie Storck sich lokal engagiert." Gleichzeitig drückte er sein Bedauern da-rüber aus, dass die Pläne um die Erweiterung so früh in die Öffentlichkeit gekommen sind.

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