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Amüsantes Erwachsenwerden

Tolle Show: »Abi On Stage«

BIRGIT NOLTE

Richtig gut drauf: Die Abiturienten des Kreisgymnasiums verbreiteten auf der Bühne der Aula tolle Stimmung. Das Publikum war begeistert. - © Foto: Birgit Nolte
Richtig gut drauf: Die Abiturienten des Kreisgymnasiums verbreiteten auf der Bühne der Aula tolle Stimmung. Das Publikum war begeistert. (© Foto: Birgit Nolte)

Halle. Das Ziel ist nahe. Im April ist für sie Schluss mit dem Kreisgymnasium. Danach heißen die Lehrer Professoren und die Klassenfahrten Exkursionen. Der ein oder andere wird direkt nach dem Abschluss das Berufsleben kennen lernen. Bis dahin, das war in der Aula zu spüren, wollen die Abiturienten vor allem eins: Richtig feiern und Spaß haben.

Die Show »Abi On Stage« ist ein Projekt, das dafür wie geschaffen dafür ist, Geld in die Feierkasse zu bringen, und hat sich zu einem echten Zugpferd gemausert. Mehrere hundert Gäste, darunter viele Ehemalige, waren in die Aula gekommen, um das Geschehen auf der Bühne zu genießen.

Dieser Entlassjahrgang hatte sich für eine Geschichte entschieden, welche die Schüler aus dem Effeff kennen. Carina Wemhöner, Gianna Maria Ortega, Tino Hasselfeldt, Sarah Perder, Johannes Nier und Alina Kroos verfassten ein Theaterstück darüber, wie es ist, acht Jahre lang am Kreisgymnasium verbracht zu haben. Bis auf Alina Kroos schlüpften die Literaten auch gleich in die Hauptrollen.

Amüsantes Erwachsenwerden

Geschichten und Erinnerungen



Sie erinnerten an die Unsicherheit am ersten Schultag, an die vielen neuen Gesichter. Oder wie es Johannes Nier in der Rolle des Carl ausdrückte: „Die meisten Gesichter konnte ich sowieso nicht sehen, weil ich viel zu klein war."

Spätestens bei der Klassenfahrt nach Wangerooge kommen sich die Schüler langsam näher. Das gute alte Flaschendrehen sorgt bei den natürlich verbotenen abendlichen Zusammenkünften für erste Zungenküsse und vermeintlich nie überwindbare, sehr peinliche Situationen.

Und dazu kommt noch das Fußballfieber. Wichtig ist, dem richtigen Verein die Daumen zu drücken. Teilweise gehen sogar innige Liebschaften in die Brüche, nur weil sich das Pärchen nicht auf einen Club einigen kann.

Spätestens ab der achten, neunten Klasse ist das jeweils andere Geschlecht ein interessantes Geschöpf, das Aufmerksamkeit verdient. Die Aufregung und Qualen rund ums erste Date bringen die Schüler mit Witz auf die Bühne. Wenn es super läuft, ist in dem Alter Händchen halten noch der absolute Höhepunkt.

Gefeiert wird natürlich auch in der Oberstufe. Zu jung für die Clubs, wird eben zur Not im elterlichen Partykeller gefeiert. Mindestens so wichtig wie die Gästeliste ist die Getränkeauswahl, was dazu führt, dass die Teilnehmer nicht nur verschiedene Gin-Sorten, sondern auch die unterschiedlichen Härtegrade des Brummschädelsymptoms kennen lernen.

Aufgelockert wurde das Stück, das mit Charme die Tücken und das Tolle rund um das Erwachsenwerden nachzeichnete, durch die Abi-Band. Mit Songs von Amy Winehouse oder Kings of Leon glänzten Hannah Schlüpmann, Kim Kapovits, Nicole Salvi, Robert Kremer, Felix Kleyer und Daniel Wörheide.

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