Borgholzhausen könnte Erdkabel bekommen

Amprion will Neuplanung ab Hesseln

Andreas Großpietsch

Heute fiel die Entscheidung: Der Netzbetreiber Amprion setzt im Bereich Borgholzhausen auf die Option Erdverkabelung. Von Gütersloh bis Steinhagen jedoch weiterhin auf Masten. - © Foto: Andreas Großpietsch
Heute fiel die Entscheidung: Der Netzbetreiber Amprion setzt im Bereich Borgholzhausen auf die Option Erdverkabelung. Von Gütersloh bis Steinhagen jedoch weiterhin auf Masten. (© Foto: Andreas Großpietsch)

Borgholzhausen. „Die Messe ist noch nicht gelesen. Wir werden am Ball
bleiben und die Kontakte pflegen", sagt Hartmut Halden, der Sprecher der
Borgholzhausener Bürgerinitiative. Und Bürgermeister Dirk Speckmann
sagt;: „Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet. Deshalb ist das
Ergebnis jetzt natürlich besonders erfreulich."

Dieses Schlimmste, so der naheliegende Schluss, ist das Schicksal, das die Kommunen Gütersloh, Steinhagen und Halle jetzt zu erleiden haben. Denn auf diesem Planstück will der Netzbetreiber Amprion die Planung exakt dort wieder aufnehmen, wo sie Ende 2015 unterbrochen wurde. Und er will die Höchstspannungsleitung als Freileitung bauen – mit den »Monstermasten«, wie sie die zutiefst frustrierten Anhänger der Isselhorster Bürgerinitiative nennen.

Weiteres zur Entscheidung und den Protesten der Isselhorster Bürgerinitiative gibt's in der Freitagsausgabe des Haller Kreisblattes.

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