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Mit viel Helau und noch viel mehr Kamelle

Karneval an der Violenbachschule

Alexander Heim

Die Innenstadt geentert: 300 Schülerinnen und Schüler der gesamten Violenbachschule sowie Lehrer und Eltern sorgten am Freitagvormittag für närrisches Treiben in Piums City. - © Foto: Alexander Heim
Die Innenstadt geentert: 300 Schülerinnen und Schüler der gesamten Violenbachschule sowie Lehrer und Eltern sorgten am Freitagvormittag für närrisches Treiben in Piums City. (© Foto: Alexander Heim)

Borgholzhausen. Und der sollte sich in diesem Jahr auch für alle besonders lohnen. Viele Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte hatten sich entlang der ausgewiesenen Strecke postiert, um mit Helau-Rufen und Kamelle den Zug zu bejubeln. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Lebkuchenstadt plötzlich zur Karnevalshochburg.

Für sie war's ein ganz besonderer Tag: Cornelia (rechts) feierte mit dem großen Umzug zugleich einen Teil ihres zehnten Geburtstags. - © Foto: Alexander Heim
Für sie war's ein ganz besonderer Tag: Cornelia (rechts) feierte mit dem großen Umzug zugleich einen Teil ihres zehnten Geburtstags. (© Foto: Alexander Heim)

„Den »Krachmacher-Umzug« gibt es wohl seit der Zeit, als die Niederländer hier noch stationiert waren“, erläuterte Peter Gehrmann, Schulleiter der Violenbachschule. Alle vier Jahre, führte er aus, würde der Tross durch die Stadt ziehen, damit alle Schülerinnen und Schüler wenigstens einmal in ihrem Schulleben in den Genuss kämen. Lehrer und Schüler des Standortes Süd waren dazu eigens mit dem Bus an die Osningstraße gefahren.

Von dort ging es entlang des Haller Weges und der Freistraße zunächst zum Uphof, ehe es von dort, wieder über die Freistraße, zum Rathaus ging. Dort wartete nicht nur Bürgermeister Dirk Speckmann auf die Teilnehmer mit ihren vielen tollen Karnevalskostümen. Auch weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie einige freiwillige Helfer hatten sich an der Schulstraße eingefunden, um reichlich Kamelle zu spenden.

Mit viel Helau und noch viel mehr Kamelle

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Ritter, Piraten, Prinzessinnen, Feen, Polizisten, Clowns und sogar Wikinger hatten bis dahin auch erkannt, dass ein Krachmacherumzug nicht nur auf dem Bürgersteig Spaß macht, auf den die jungen Jecken beim Start an der Schule noch dirigiert worden waren. Bis zur Freistraße hin hatten sie sich allmählich die gesamte Straßenbreite erobert.

Von den Straßenrändern und den dort positionierten Erwachsenen waren derweil auch angeregte Unterhaltungen zu vernehmen, warum dieser tolle Umzug eigentlich nur alle vier Jahre stattfindet. Karneval ist doch in jedem Jahr, und ein Umzug kostet – anders als Projekte wie der Mitmachzirkus oder Theaterbesuche – auch kein Geld. Man sieht ja: wenn die Grundschüler die Karnevals-Session einläuten, dann schweigt sogar der Orkan und strahlt die Sonne.

Ein Spaß auch für die Großen: Etliche Eltern, Freunde und Verwandte hatten sich entlang der Wegstrecke aufgestellt, um den großen Umzug gebührend zu bejubeln. - © Foto: Alexander Heim
Ein Spaß auch für die Großen: Etliche Eltern, Freunde und Verwandte hatten sich entlang der Wegstrecke aufgestellt, um den großen Umzug gebührend zu bejubeln. (© Foto: Alexander Heim)

Anlass zum Strahlen hatten die Grundschüler übrigens auch noch aus einem weiteren Grund. Schließlich wurde nach der Rückkehr in die Schulen dort kräftig weiter gefeiert.

Mit viel Fantasie unterwegs: Nicht nur Krachmacher-Werkzeug war am Freitagvormittag gefragt. Auch schicke Perücken, Kostüme und Frisuren waren dafür vorbereitet worden. - © Foto: Alexander Heim

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