Es droht die Versetzung |
15.05.12 |
![]() „Wir können jetzt nur noch hoffen”, sagte Güterslohs Trainer Philipp Christ am Samstag nach dem 37:31 über den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, mit dem die HSG Platz zwölf in der Oberliga behauptete. Womöglich erst Ende Juni, wenn die letzten Absteiger aus der 3. Liga feststehen, wird sich entscheiden, ob dieser Rang für das Team um die im Altkreis bekannten Thorsten und Christoph Harbert, Philipp Buhrmester, Matthias Wehmöller und Steinhagen-Rückkehrer Florian Haubrock zum Klassenerhalt reicht. Abhängig ist die HSG vom VfL Eintracht Hagen. Steigt der Drittligist in die Oberliga ab, muss Hagens »Zweite« diese verlassen, und der Viertletzte - nämlich Gütersloh - wäre gerettet. Bleiben die vor dem letzten Spieltag am kommenden Samstag hinter der TSG Altenhagen-Heepen platzierten Hagener in der 3. Liga auf Abstiegsplatz 14, werden sie allerdings noch eine Relegationsrunde mit den Drittletzten der anderen Staffeln in der 3. Liga bestreiten. Wohin die Auswärtsreisen der kommenden Saison gehen werden, ist für die Gütersloher allerdings noch aus einem weiteren Grund ungewiss. Und nicht nur für sie: Steigt die HSG ab, kommt einer der Verbandsligisten aus dem Kreis Gütersloh und dem Münsterland für eine Versetzung in die Ruhrgebiet-Staffel in Frage. So hat es jedenfalls Bruno Alberternst, Leiter der Staffel 1, den Vereinen mitgeteilt. Auf diese Weise soll gleiche Mannschaftsstärke der beiden Staffeln erreicht werden. Betroffen könnten also neben Gütersloh auch TV Verl, TSG Harsewinkel, Spfr. Loxten, Spvg. Steinhagen, TuS Brockhagen, TSV Ladbergen oder TV Emsdetten II sein. Bei der Entscheidung würden geografische Fragen berücksichtigt, sagte Alberternst gestern, einen konkreteren Einblick in seine aktuellen Überlegungen mochte der Funktionär aber nicht gewähren. Wie groß die Lust auf eine solche Veränderung ist, machte Loxtens Obmann Horst Grube gestern stellvertretend für die heimischen Clubs deutlich: „Das wäre blöd für uns Vereine aus dem Kreis Gütersloh, weil dadurch reizvolle Derbys wegfallen würden.” Grube kündigte an, das Gespräch mit Alberternst zu suchen. Für den TuS Brockhagen II, der bis zuletzt darauf gesetzt hatte, den Klassenerhalt in der Landesliga durch Relegationsspiele zu erreichen, bestand dagegen gestern keine Hoffnung mehr. Eine Relegation werde es nicht geben, teilte Staffelleiter Friedhelm Krietemeyer mit. Eine entsprechende Information wollte er am Abend im Internet-Ergebnisdienst SIS einstellen. |
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