Die eigenen Chancen nutzen

18.01.11
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Borgholzhausen (Felix). Dass Europa einer der fünf Kontinente ist - das weiß wohl jedes Kind. Wann genau die EU gegründet wurde? Bei dieser Frage kommt der ein oder andere vielleicht schon ins Grübeln. Wie viele Amtssprachen innerhalb der EU gesprochen werden und wie viele Abgeordnete für Deutschland im Brüsseler Parlament sitzen - da wird es noch einmal kniffeliger. Gut, wenn da jemand von außen in die Schule kommt, der genau solche Fragen beantworten kann. Und darüber hinaus noch wertvolle Tipps für das spätere (Berufs-) Leben in petto hat.

Nikola Weber zum Beispiel. „Die Europäische Union”, betont sie im Gespräch mit den Neuntklässlern der PAB-Gesamtschule, „hat sich als Garant des Friedens bewährt.” Und dann möchte sie wissen, was die Schüler selbst mit Europa verbinden. Und mit dem Wort »weltgewandt«. Die Europa-Expertin - sie besucht im Rahmen des EU-Programms »Europa in der Schule« Schulklassen im Kreis Gütersloh. 2009 wurde das Informationszentrum »Europe Direct«, das beim Kreis Gütersloh angesiedelt ist, aus der Taufe gehoben. Ein Baby von Nikola Weber. Die Diplom-Betriebswirtin ist nicht nur Dozentin, sondern gleichzeitig auch Leiterin des Projektes. „Unser Ziel ist es”, erklärt die 45-Jährige, „internationale Kompetenzen aufzubauen.” Dazu gehört zum einen das Bewusstsein für die international agierenden Unternehmen, die ihren Standort im Kreis Gütersloh haben. Dazu zählt aber auch die persönliche Reflexion jedes einzelnen Schülers über seine oder ihre Sprachkompetenz.

Wie man diese ausbauen kann - auch dafür hatte Nikola Weber am Freitagvormittag wertvolle Tipps bereit. Von Workcamps über Schüleraufenthalte, Au-Pair-Tätigkeiten bis hin zum (teilweisen) Studium im Ausland bieten sich gerade jungen Menschen schließlich zahlreiche Optionen.

„Wir bieten auch Europakurse für jüngere Klassen an”, führt Nikola Weber aus. „Dann vermitteln wir vor allem Faktenwissen über die EU, auf spielerische Weise.” Auch für die Klassen Neun Indigo (die für das Projekt extra auf ihre Sportstunde verzichtet) und Litschi warteten dabei einige kniffelige Fragen. Die die Schülerinnen und Schüler aber quasi aus dem Effeff zu beantworten wussten. 27 Mitgliedsstaaten hat die EU schließlich gegenwärtig. Und: 23 Sprachen.

 
 
 
 
 


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