Auf ein gelungenes Weinfest

04.09.10
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Mit einem Tusch begrüßte Jürgen Birkenhake Und sie waren es auch, die

Mit einem Tusch begrüßte Jürgen Birkenhake von der IWS Theresa Dohle und ihre Stellvertreterin Nicole Bitter auf der Bühne. Sie waren es, die das 7. Steinhagener Weinfest offiziell eröffneten. Und sie waren es auch, die zu später Stunde die wichtigste Entscheidung des Abends trafen, nämlich, wie die extra zum Fest kreierte Bowle in Zukunft heißen soll. Doch zuvor waren die Gäste des Weinmarktes gefragt. Sie machten Vorschläge, welcher Name zu der spritzigen Mischung aus Pfirsich und Sekt garniert mit Früchten passen würde. Der Fantasie waren hier keine Grenzen gesetzt, und so mussten die Heideköniginnen sich zwischen Wortschöpfungen wie »Schnucken-Früchtchen«, »Liebliche Heideträumerei« und »Steinhagener Septembertraum« entscheiden.

Aber egal, welcher Name den beiden jungen Frauen am Ende am besten gefiel, den Besuchern gefiel die namenlose Bowle auch so. „Die ist gar nicht so süß und sehr lecker”, schwärmte die ehemalige Heidekönigin Kerstin Abraham. „Aber ich muss gleich erst mal was essen, die ist doch stark.” Für alle, die es lieber ohne Alkohol mögen, gab es übrigens auch eine Variante - kein Alkohol, aber genauso spritzig.

Seit sieben Jahren gibt es den Weinmarkt, zuerst im Schlichte-Carree, seit einigen Jahren wegen der hohen Besucherzahlen auf dem Marktplatz. „Sowohl das Heidefest als auch der Weinmarkt haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und dazugewonnen”, betonte Bürgermeister Klaus Besser in seiner Begrüßungsrede. Im Laufe der Jahre seien beide Veranstaltungen zusammengewachsen, nicht zuletzt durch den Umzug auf den Marktplatz. „Ich weiß, dass viele die Atmosphäre des Schlichte-Carrees vermissen, doch in den letzten Jahren wurde es dort so voll, dass die Gäste selbst an den Stehtischen keinen Platz mehr fanden, und dann ist es auch mit der Gemütlichkeit vorbei”, ging Besser noch einmal auf diesen Punkt ein, der auch im dritten Jahr auf dem Marktplatz für viele noch ein Thema ist. Durch eine geschickte Anordnung der Restauration und jede Menge dekorative Bepflanzung ist mittlerweile aber auch der Marktplatz zu einem atmosphärisch ansprechenden Ort geworden. Und die Gäste schienen sich wohl zu fühlen - mit einem Glas Wein in der Hand und Flammkuchen auf dem Teller.

 
 
 
 
 


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