Über die Generationen als Treffpunkt bewährt |
02.09.10 |
![]() „Ende der 60er Jahre war es ein einfacher Raum, in dem einmal im Monat eine Party stattfand”, erinnert sich Axel Baldauf, Mitarbeiter des Kellerteams. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert. Die Umbauarbeiten zum CVJM-Jugendkeller begannen im November 1973. Nach etwa zwei Jahren Bauzeit wurde der Treffpunkt für Jugendliche im Februar 1975 offiziell eröffnet. „Wir wollten Jugendlichen einen Treffpunkt geben. Damals gab es nur den Sportverein oder die ortsansässigen Kneipen, in die Jugendliche gehen konnten. Wir wollten einen Raum schaffen in dem Jugendliche zusammen sein konnten, um Spaß miteinander zu haben und das ohne Alkohol”, erklärt Baldauf zur Entstehungsgeschichte. „Anfangs war es eine eingeschworene Gruppe, die sich hier regelmäßig getroffen hat”, erklärt Baldauf. Das ist heute ganz anders. Der Jugendkeller ist offener geworden. „Zu uns kann jeder Jugendliche kommen, der Lust hat. Auch wenn die Einrichtung dem CVJM untergeordnet ist, sind Jugendliche aller Konfessionen willkommen”, sagt David Heinze, Mitglied des Kellerteams, der sich selbst zur zweiten Generation des Jugendkellers zählt. Im Laufe der letzten 35 Jahre haben nicht nur die Mitarbeiter und die Besucher gewechselt. Auch die Einrichtung und das Angebot unterliegen einem stetigen Wandel. Wo früher nur eine große Tanzfläche war, stehen heute ein Billardtisch, ein Ki-cker sowie Sitzgelegenheiten und eine Theke. „Die Jugendlichen haben bei uns viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Neben Kicker und Billard bieten wir auch Brett- und Gesellschaftsspiele an. Aber auch bei privaten Problemen der Jugendlichen haben wir immer ein offenes Ohr”, sagt Heinze. Auch für das leibliche Wohl der Jugendlichen ist im Jugendkeller gesorgt. Getränke, Süßigkeiten oder der berühmte Kellertoast werden zu fairen Preisen angeboten. Erinnerungen an unvergessliche Keller-Abende Um das 35-jährige Bestehen des CVJM-Jugendkellers zu feiern hat sich das Organisationsteam auch etwas Besonderes ausgedacht. „Wir werden eine Diashow machen. Dabei sollen alte und neue Fotos von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern gezeigt werden. Außerdem sind Fotos von unvergesslichen Kellerabenden dabei”, erklärt Sina Gottenströter vom Organisationsteam. Zu dem Fest, das am Samstag, 4. September, um 19 Uhr beginnt, haben die aktiven Mitarbeiter 150 Einladungen an ehemalige, aktive und passive Mitarbeiter verschickt. „Wir werden in und um den Jugendkeller Verpflegungsstände aufbauen. Wenn wirklich alle 150 Gäste kommen, wird der Keller aus allen Nähten platzen”, sagt Axel Baldauf. |
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