Gesamtschule erzielt Anmelderekord |
01.09.10 |
![]() ![]() ![]() ![]() 90 neue Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs »Gelb« der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule begrüßte Standortleiter Ulrich Wirths gestern Vormittag. Noch nie gingen so viele Anmeldungen wie in diesem Jahr auf die zur Verfügung stehenden Plätze ein. Und nicht nur quantitativ sei der Jahrgang in Sachen Anmeldungen besonders stark, sondern auch qualitativ. Ulrich Wirths führt das auf die auf acht Jahre verkürzte Schulzeit an den Gymnasien zurück. Die Gesamtschule sei weiterhin bei neun Jahren bis zum Abitur. „Und viele Eltern wollen auch ihren leistungsstarken Kindern einfach mehr Zeit beim Lernen gönnen”, so der Borgholzhausener Standortleiter. Wirths deutete die hohe Anmeldezahl auch als Zeichen dafür, dass die Gesamtschule sich etabliert habe. Und dank des hohen Leistungsniveaus der angemeldeten Schüler sei es für diesen Jahrgang gelungen, eine optimale Durchmischung von schulisch stärkeren und schwächeren Kindern umzusetzen. Was die Jungen und Mädchen dann alle miteinander unter guter Anleitung auch außerhalb der üblichen Unterrichtsfächer auf die Beine stellen können, das bewiesen die Gesamtschüler gestern bei ihrer Begrüßungsveranstaltung für die Neuzugänge im Forum ihrer Schule. Sie sangen, trommelten und vollbrachten ein wahres Feuerwerk akrobatischen Könnens mit Stelzenläufern, Einradfahrern, Jongleuren und vielen anderen Künstlern. „Och, schon vorbei”, lautete da der anerkennende Kommentar eines Fünftklässlers am Ende der dynamischen, farbenfrohen und einfach mitreißenden Aufführung. Einen warmherzigen Empfang bereiteten auch die Lehrer und Kinder der Gräfin-Maria-Bertha-Grundschule den neuen Schülerinnen und Schülern ihrer Schule. Mit Tanz, Gesang und englischem Theater begrüßten die Kinder der zweiten Klasse die neuen Mädchen und Jungen. 48 Kinder waren mit ihren Familien zur Feier ihres ersten Schultages in die Turnhalle des Schulzentrums gekommen. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr. Da kamen 69 Kinder dazu. „Auch bei uns macht sich der Knick bemerkbar”, erklärte Schulleiter Peter Gehrmann mit Blick auf die gesunkenen Kinderzahlen. Allen anwesenden Erwachsenen gab Gehrmann einen einfachen Leitsatz für die Unterstützung ihrer Schutzbefohlenen mit auf den Weg: „Wärme und Fürsorge sind die besten Hilfen beim Lernen.” Einen Knick gibt es bei der Grundschule Burg Ravensberg nicht, im vergangenen Jahr waren es zwei Klassen mit 38, in diesem Jahr 36 Schüler, die Rektorin Renate Horstkemper gestern in der Turnhalle begrüßen konnte. Aber es waren mindestens dreimal so viele Eltern und Verwandte, die bei den Aufführungen der älteren Schüler begeistert applaudierten. Da gab es ein Theaterstück, bei dem die Tiere Namen bekamen. Die Katze kam zu spät und hieß Atze, weil ihr das »K« fehlte. Das wurde dann aber noch geändert. Die Kinder sangen das Lied »Die Schule ist wie ?ne große Tüte, da ist viel drin für mich« und dann wurden die Neuen von ihren Patenschülern in die Klassen begleitet. |
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