Der Cup der guten Hoffnung |
24.08.10 |
![]() Es sind die Startgelder fürs Turnier, die Eintrittskarten für die Gala oder die Lose für die Tombala, mit der der Förderverein »Good Hope Centre« das Bestmögliche für ein Dorf in Tansania zu erreichen versucht. Nein, Golfen wolle er wohl nicht, machte Rocklegende Udo Lindenberg deutlich. Dafür stellte er einen Scheck in Höhe von 40 000 Euro aus. »Good Hope« sagte Danke - und ließ dem 64-Jährigen die Ehre zukommen, dass eines der Waisenhäuser nun nach ihm benannt wird. Ebenso wie »Ritzenhoff«Vorsitzendem Bernd Batthaus. Die neueste Kollektion seiner Porzellan-Manufaktur - die Lodge-Serie - sie wird anteilig weiteres Geld in die Kassen für das Projekt in Ngorika spülen. Einer wie Udo Lindenberg stand zum zweiten Mal Pate, als die Prominenz nach Halle kam. Andere wie Fritz Wepper oder No Angel-Sternchen Lucy ließen sich hingegen kurzfristig entschuldigen. Schade. Denn damit beraubten sie sich der Möglichkeit, das leckere Buffet oder die wohl gewählten Programmpunkte zu genießen, die Werner Schulze-Erdel anmoderierte. Da verblüffte etwa Zauberer Simon Pierro mit seinen Illusionen, nutzte die Möglichkeiten des Medienzeitalters für seine magischen Tricks. Da stellten sich kurzerhand Maria und Franziska Lather auf die Bühne, präsentierten Musical-Hits wie »Ich gehör nur mir« (Elisabeth) oder »I know him so well« (Chess). Der Applaus - er brandete nur so auf. Vor allem für Udo Lindenberg und sein Panikorchester. Aber auch für Jörg Hammerschmidt. Jörg wer? Hammerschmidt. Den Namen sollte man sich merken. Der virtuose Stimmenimitator ließ neben Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Legenden wie José Carreras, Luciano Pavarotti Howard Carpendale, Günther Jauch, Marcel Reich-Ranicki und viele mehr im Saal des Sportparkhotels aufleben. Seine derben Seitenhiebe saßen. Kostprobe gefällig? „Berlin ist so pleite - die haben Putin gefragt, ob er eine Häfte zurückhaben möchtel.” Oder: „Claudia Roth ist immer so schrill angezogen - die wird zur Paarungszeit von den Buntspechten angeflogen.” Keine Frage: Sie war lang, die Nacht der Stars. 2 000 Euro brachte die Versteigerung eines Bildes von Elke Sommer ein. 4 500 der original Lindenberg. Elke Sommer spendete zudem ihre Siegertrophäe beim Turnier. Für 1 000 Euro wechselte die Lederjacke spontan den Besitzer. Ob Haddaway, Viktoria Brams, Michael Lesch, Laurenz Meyer, Bodo Bach, Lars Riedel oder Günther Maria Halmer - sie alle nahmen den Schläger gerne für den guten Zweck in die Hand. Im nächsten Jahr soll es - so Peter Schulte - zur Neuauflage kommen. Obwohl er zugibt: „Wir wissen nicht, wie wir das noch steigern können.” |
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