Aller guten Dinge sind drei

24.08.10
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Kunzenbacher sagt: „Ich bin relativ zufrieden.” Pause. Dann sprechen Ehrgeiz und Ärger aus ihm: „Aber eben nicht ganz. Auf den Greens hatte ich so meine Probleme.” Insgesamt aber spielte Kunzenbacher nach eigener

Kunzenbacher sagt: „Ich bin relativ zufrieden.” Pause. Dann sprechen Ehrgeiz und Ärger aus ihm: „Aber eben nicht ganz. Auf den Greens hatte ich so meine Probleme.” Insgesamt aber spielte Kunzenbacher nach eigener Einschätzung „unfassbar gut”. Vor allem beim so genannten Langen Spiel lief alles wie am Schnürchen: „Der GC Hamburg Walddörfer ist ein Waldplatz. Man musste ziemlich gerade spielen. Wenn man mit Drive aufs Fairway spielte, hatte man gute Chancen, das Birdie zu machen.” Eben diese Chancen hatte sich der Haller auch herausgearbeitet. „Ich habe aus 150 Metern reihenweise an den Stock gelegt”, erzählt er: „Aber bei den Puts hätte ich mir zehn Schläge sparen können.”



Die Chance auf den Titel war zum Greifen nah

Nach dem ersten Spieltag lag Kunzenbacher mit 68 Schlägen (fünf unter Par) klar in Führung. Aus dem zweiten Spieltag ging er nach sechs Birdies, drei Bogeys und einem Double-Bogey am letzten Loch als Dritter heraus. „Aber auch am dritten Tag lag ich nach den ersten sechs Löchern erneut auf Platz eins”, berichtet er. Die Chance auf den Meistertitel war zum Greifen nah. Am Ende aber fehlten bei 213 Schlägen drei Schläge zur Silbermedaille und fünf Schläge zum Sieg. Mit zwei Eagles im Turnier entschied Carl Anton Kolloß vom Hamburger G&LC Hittfeld die AK 18 für sich. Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) holte sich den Titel des Vizemeisters

Für Julian Kunzenbachers Mannschaftskollegen Jan-Hendrik Schipper verliefen die Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen AK 18 nicht ganz so erfolgreich. Für den zweiten GCTW-Spieler war bereits nach der zweiten Runde Schluss. Bei +1 (einem über Par) lag der Cut für die 21 besten Golfer der AK 18. Schipper verpasste ihn mit+10.

Für Julian Kunzenbacher selbst steht bereits das nächste Turnier vor der Tür. Der Gymnasiast geht nun bei den »Belgian International Youth« an den Start. „Mal sehen, was mich da erwartet”, hält er den Ball flach. Schließlich spielt er bei dem U 21-Turnier zum ersten Mal mit. „Aber”, gibt er sich optimistisch, „ich habe ja in diesem Jahr schon international gespielt.”

Golfjugend-Bundestrainer Benno Kirstein bot ihm aufgrund seines guten Abschneidens in der AK 18 eine Wildcard für die Herren-DM an. „Aber”, sagt Kunzenbacher und lacht, „dafür hab ich mich ja eh schon längst qualifiziert.”


 

 
 
 
 
 


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