Ein grausamer Verdacht

10.03.10

Kommissar Bärlach, am Ende seiner Polizeikarriere angekommen und an Krebs leidend, erholt sich im Krankenhaus

 

Die Handlung der Theaterinszenierung, die das Kulturwerk am Samstag, 20. März, in der Schulzentrumsaula präsentiert, verspricht Spannung pur: Kommissar Bärlach, gespielt von Ulrich von Bock, wird Zeuge, wie sein Freund und Arzt Samuel Hungertobel beim Anblick eines Fotos erbleicht und irritiert scheint. Der Abgebildete soll der deutsche Arzt Nehle sein, der in Konzentrationslagern grausame Operationen an Häftlingen vorgenommen hat, ohne sie zu narkotisieren, und sich 1945 umgebracht hat. Hungertobel erkennt eine große Ähnlichkeit mit seinem Studienkollegen Emmenberger, der während des Krieges in Chile war.

Bärlach schöpft Verdacht, dass Nehle und Emmenberger die Rollen getauscht haben könnten. Am wahrscheinlichsten erscheint Bärlach, dass Emmenberger unter Nehles Namen die Verbrechen im Konzentrationslager begangen hat und nun unbehelligt die Privatklinik Sonnenstein bei Zürich führt.

Diesen Verdacht lässt er von einem Journalisten in einem Magazin veröffentlichen und begibt sich selbst unter falschem Namen als Patient in Emmenbergers Klinik. Doch dort verliert er die Kontrolle über die Situation.

Für das Kriminalstück von Friedrich Dürrenmatt gibt es noch einige Karten in der Geschäftsstelle des Kulturwerks in den Räumen der Kreissparkasse, Am Pulverbach 36. Beginn der Vorstellung am 20. März ist um 20 Uhr.

Bereits um 19.15 Uhr bieten die Veranstalter eine kostenlose Einführung in das Stück an. Interessierte finden sich dazu um 19.15 Uhr in der Mensa des Schulzentrums ein.

 
 
 
 
 


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