Ruhiges Weihnachtsfest |
28.12.09 |
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Herbert Gontek
Halle. Auf der Geburtsstation des Haller Krankenhauses waren »Betriebsferien«, bei Feuerwehr, Krankentransport und der Polizei herrschte Weihnachtsfrieden. So ruhig war es schon lange nicht mehr.
Dennoch, etwas zu tun gab es für die Rettungs- und Ordnungsdienste doch. Die Mitarbeiter der verschiedenen Bauhöfe mussten über Weihachten mehrfach »raus« , um die eisglatten Straßen und Bürgersteige mit Streusalz abzutauen. Die Kirchen waren traditionell zu allen Gottesdiensten überfüllt und selbst der »Holy-Night«- Gottesdienst nach Mitternacht war mit überwiegend jungen Menschen überbucht. Der Löschzug Halle leistete Hilfe am 1. Weihnachtstag, nach- dem im Landhotel Jäckel eine durch Frost geplatzte Wasserleitung einen See im Keller des Betriebes hinterlassen hatte. Ebenfalls am 1. Weihnachtsfeiertag löste der Zugführer des Haller Willem am Fußgängerübergang Margarte-Windthorst-Straße in Höhe Mühlenweg eine Vollbremsung aus. Auf dem Übergang war ein Hund unter den Zug gekommen. Das Tier konnte nicht gefunden werden. Möglicherweise flüchtete es schwer verletzt. Bis zur Klärung des Unfallablaufes stand der gut besetzte Zug etwa eine Dreiviertel Stunde auf freier Strecke. An einigen Nordhängen im Teutoburger Wald war auch am 1. Weihnachtsfeiertag noch das Rodeln möglich und etliche Kinder machten davon Gebrauch. Pünktlich um zehn Uhr startete der Männergesangverein Ravensberg Halle am 2. Weihnachtstag zum traditionellen Auftritt im Haller Krankenhaus. Für die Geschäftsführung begrüßte Dr. Reinhard Lampert den Chor und bedankte sich langjährige Treue zum Haus. Mit spiegelglatten Straßen begann der »3. Weihnachtstag« . In Borgholzhausen (siehe gesonderten Bericht auf der Borgholzhausener Seite) ereignete sich ein schwerer Glatteisunfall mit vier Verletzten. Glatt blieb es auf manchen Straßen den ganzen Tag, weil immer neuer Regen das Streusalz verdünnte. Auch die Wasserstände der Bäche und Gräben stiegen ordentlich an. |
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