Setzen auf »Made in Germany«

18.02.09
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von remmert feldkirch     Borgholzhausen. Gestern hat der Transportgeräte-Hersteller »fetra« aus Borgholzhausen-Bahnhof an der Industriestraße seine umfassend ausgebaute und modernisierte Produktion und das erweiterte Lager offiziell in Betrieb genommen. Vier Millionen Euro wurden in den heimischen Standort investiert.

Damit hat das Unternehmer-Dreigestirn Fechtel wieder einmal mehr verdeutlicht: Wir bleiben unserem Standort treu, wir produzieren auch weiterhin in Deutschland. Der Vater Hermann Fechtel und die beiden Söhne Hinrich und Jochen setzen eben auf »Made in Germany.«

Jochen Fechtel, für den Vertrieb zuständig, erklärt dazu: „Wir bekennen uns auch in Krisenzeiten zum Standort Deutschland und natürlich auch zur Region Ostwestfalen.” Damit das auch so bleibt, müssen sie ständig ihren Betrieb modernisieren, um die im Vergleich zu Asien in Deutschland so hohen Arbeitslöhne kompensieren zu können. Die Produktion wird immer weiter automatisiert.

Da die Firma ihre Kapazitäten ständig erweitert hat, mussten sie keine Leute entlassen. Im Gegenteil, durch den jetzigen Ausbau entstehen elf neue Arbeitsplätze. So wurden im vergangenen Jahr mit 142 Mitarbeitern am einzigen Produktionsstandort Borgholzhausen 30 Millionen Euro Umsatz erzielt.

Die Firma Fetra ist weltweit führend im Bereich von Marken-Transportgeräten und seit rund 50 Jahren in der Region tätig. Und immer noch ist Fetra ein reines Familienunternehmen, was die Geschäftsführer stolz betonen, denn sie bestimmen ganz alleine, wohin die Reise geht. Inzwischen wurden in den Niederlanden und in Frankreich zwei Tochtergesellschaften gegründet, die dort den Vertrieb managen. Ansonsten wird der gesamte Vertrieb der Fachhändler wie auch die Lagerung in Borgholzhausen zentral durchgeführt.

 
 
 
 
 


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