Bald gibt?s Buchenkrug-Bier |
14.10.08 |
![]() Mit seinem Festsaal sowie dem Hotel- und Gaststättenbetrieb hat sich der Buchenkrug trotz oder vielleicht auch wegen seiner Lage direkt an der Bundesstraße 68 nach der Totalsanierung vor etwa zwei Jahren gut etabliert. Vor allem im Bereich preiswerter, aber trotzdem angemessener Übernachtungen hat das Hotel seine Marktnische gefunden. „Ich schätze, dass ich allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund 150 Anfragen nach Zimmern wegen fehlender Kapazitäten absagen musste”, sagt Petersen. In den nächsten Jahren könnte er sich deshalb den Bau eines separaten Bettenhauses auf dem Grundtsück oberhalb des Buchenkrugs vorstellen. Zu seinen derteit elf Doppel- und fünf Einzelzimmern könnten dadurch noch 20 weitere Doppelzimmer hinzukommen. Doch das fragliche Grundstück ist zwar 7000 Quadratmeter groß, doch planungsrechtlich derzeit noch eine Obstwiese. Allerdings grenzt es direkt an das Industriegebiet an der Industriestraße an. Die Nähe zur geplanten Biogasanlage sieht der Gas-tronom nicht als Problem an, sondern könnte sich eher vorstellen, die Wärme für seinen Betrieb zu nutzen. Die Verwaltung sieht mit der Ausweisung des Grundstücks als Gewerbefläche künftige Nutzunsgkonflikte als durchaus möglich und beurteilt das Ansinnen als „nicht unkritisch”. Weniger Probleme bereitet dem Buchenkrug dagegen der Schritt hin zu Gatsstätte mit eigener Brauerei. Sichtbares Zeichen soll der kupferne Sudkessel im Gaststättenraum werden, in dem die als Malz bezeichnete, geröstete und geschrotete Gerste acht Stunden lang gekocht wird. Zum Glück ist für Bier nach deutschem Reinheitsgebot nur noch die Zugabe von Hopfen für den Geschmack, Wasser und nicht zuletzt Hefe für die alkoholische Gärung notwendig. „Zwanzig Tage muss das Bier dann im Keller reifen, ehe es ausgeschenkt werden kann”, hat Petersen sich intensiv kundig gemacht. Und obwohl die Anlagen relativ klein sind, kann der Ausstoß problemlos auf einige Tausend Liter pro Monat gesteigert werden. Zum Angebot gehören sollen recht bald dann auch kleinere Gebinde, mit denen man im eigenen Heim das erste Haller Bier genießen kann, für den der zündende Name noch gefunden werden muss. Dass sich der Aufwand lohnt, davon ist Petersen überzeugt. Es sei problemlos möglich, verschiedene Biersorten wie Alt oder Weizen zu brauen, hat Ronnie Petersen sich kundig gemacht. Auch finanziell sollen sich die nicht geringen Investitionen bald bezahlt machen - denn die Biersteuer wird erst nach dem Ausschank fällig. |
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