Aktionstag gegen Gentechnik |
08.04.08 |
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„Wir machen uns stark gegen Gentechnik in der Landwirtschaft”, betonen die Organisatoren, die sich nach eigener Aussage für den ökologischen Landbau, aber auch für Schönheit, Gesundheit und natürliche Artenvielfalt in der Natur und in den Gärten einsetzen wollen. „Mit dem Aktionstag wollen wir die Bürger über das Thema Gentechnik informieren”, unterstreicht Peter Michalke vom BUND. Dass die Gentechnik zumindest in der Tiermast bereits Einzug gehalten hat, steht für die Veranstalter fest. „Zu 95 Prozent ist heute genverändertes Soja auf dem Markt”, erläutert Barbara Maaß. „Da das Futter aus rund 25 Prozent Soja besteht, kann man davon ausgehen, dass nahezu flächendeckend bei der Tiermast genverändertes Futtermittel zum Einsatz kommt.” Zwar gibt es laut Peter Michalke in Werther und Umgebung bisher keine Felder mit gentechnisch verändertem Saatgut, doch schadet es keineswegs, sich mit diesem Szenario zu beschäftigen. Denn dass Pollen und Samen weit fliegen können, wollen die Veranstalter mit einem Luftballon-Wettbewerb deutlich machen. „Der Gewinner des Wettbewerbs sowie der Absender der Luftballon-Antwortkarte werden mit einer Stadtführung durch Werther belohnt”, kündigt Umweltberater Werner Schröder an. „Die Anfahrtskosten für den Ballonfinder werden übernommen.” Martin Schochow vom Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft wird beim Aktionstag über die Risiken der Agro-Gentechnik aufklären. Darüber hinaus sind die Besucher eingeladen, gemeinsam mit der Expertin Ulrike Sprick rund um den Hof Maaß auf Wildkräuter-Entdeckungstour zu gehen. Wer möchte, kann sogar selbst seinen grünen Daumen unter Beweis stellen. Die Veranstalter halten gentechnisch unveränderten Bantam-Mais-Samen zum Mitnehmen bereit. Geplant ist zudem eine Fragen-Rallye für Kinder. Der BUND lädt am Veranstaltungstag wieder zu seiner Pflanzentauschbörse ein. Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit Kuchen und Bio-Popcorn bestens gesorgt. Zudem ist der Hofladen geöffnet. |
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