Sturm »Emma« war weitgehend harmlos

03.03.08
Altkreis Halle (AG). Sturmtief »Emma« erwies sich zwar als nicht ganz so schlimm wie erwartet, doch die Schäden sind in großen Teilen Europas erheblich. Im Altkreis Halle war nur im Teutoburger Wald oberhalb des Hesseltals ein größerer Sturmschaden festzustellen.

„55 sturmbedingte Einsätze”, vermeldete die Rettungsleitstelle des Kreises Gütersloh als Bilanz eines Wochenendes, in das die Verantwortlichen durchaus mit einem mulmigen Gefühl gegangen waren. Die Einsatzort lagen weit über den Kreis Gütersloh verstreut, lokale Schwerpunkte waren nicht auszumachen, so das erste Fazit. Das bedeutete im Gegenzug aber auch, dass die Sturmnächte und -tage für eine große Zahl von Feuerwehrleuten recht unruhig wurden. Einzelne umgefallene Bäume oder herabgestürzte Äste, die Straßen blockierten, mussten an vielen Stellen beseitigt werden. Meldungen über schwere Unfälle mit Toten und Verletzten durch solche Ereignisse aus vielen Teilen Europas zeigen, dass es vor allem auch einen Menge Glück war, die dafür sorgte, dass im Altkreis Menschen nichts Gravierendes passiert ist.

Wie schnell sich der Sturm durch besondere Gegebenheiten des Geländes zu zerstörerischer Kraft hätte entfalten können, zeigt sich im Staatswald in der Nähe des Hesseltals. 50 bis 60 stattliche Bäume, vor allem Buchen, wurden von der Gewalt einer örtlich auftretenden Windhose umgerissen. Manche der Bäume wurden mitsamt ihrer Wurzelteller aus dem Boden gerissen, andere zersplitterten zu bizarren Monumenten der beeindruckenden Zerstörungskraft der Naturgewalt Wind.

 
 
 
 
 


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